Umwelt & Nachhaltigkeit

Umweltkennzahlen und Beispiele für Ihr ESG-Reportging

GRI, EMAS, Europäische Kommission: Das sind die wichtigsten Leistungsindikatoren

7 Minuten 05.09.2022

Unternehmen gelten als Schlüsselakteure für einen gesamtgesellschaftlichen Wandel in Richtung mehr Nachhaltigkeit. Mit der EU-Taxonomie und den damit verbundenen rechtlichen Vorgaben, wird ein Klassifizierungssystem für nachhaltiges Wirtschaften vorgegeben, mit dem Kapitalströme so gelenkt werden sollen, dass nachhaltige Entwicklung, Klimaneutralität, Circular Economy und Biodiversität unterstützt werden. Der Druck, Nachhaltigkeit im Sinne von ESG-Performance nachzuweisen, wächst. Darüber hinaus wird die kommende Neuordnung der Nachhaltigkeitsberichterstattung (EU-CSRD-Richtlinie) sehr viel mehr Unternehmen zur nichtfinanziellen Berichterstattung verpflichten.

Nahezu alle Nachhaltigkeitsberichte und jeder ESG-Report enthält Umweltkennzahlen, die direkt oder indirekt mit den Aktivitäten eines Unternehmens in Zusammenhang stehen. Zur Erhebung oder Optimierung Ihrer Kennzahlen, finden Sie in diesem Artikel einen detaillierten Überblick über eine Vielzahl von Umwelt-KPIs nach GRI, EMAS und Vorgaben der Europäischen Kommission.

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Umweltkennzahlen: Ein Überblick

Für die Berichterstattung im Umweltbereich dürften in vielen Unternehmen bereits Daten erhoben werden, welche in Regelungs- und Genehmigungsfragen sowie im Umwelt- und Energiemanagement genutzt werden.

Zu den gängigen Kennzahlen gehören z. B. Luftemissionen durch Verbrennungsprozesse, die bereits im Rahmen des Emissionsberichts und der kontinuierlichen Überwachung erfasst werden. Für ein ESG Reporting muss also das Rad nicht neu erfunden werden. Aktuelle Regelungen auf EU-Ebene streben diesbezüglich eine Kompatibilität mit gängigen Rahmenwerken an. Explizit werden in den Leitlinien für die Berichterstattung über nichtfinanzielle Informationen (2017/C 215/01) die folgenden KPIs genannt: 

  • Gesamtenergieeffizienz und Verbesserungen der Gesamtenergieeffizienz
  • Energieverbrauch aus nicht erneuerbaren Energiequellen und Energieintensität
  • Treibhausgasemissionen und Treibhausgasemissionsintensität
  • andere Schadstoffemissionen (als absoluter Wert oder als Intensität gemessen)
  • Abbau natürlicher Ressourcen
  • Auswirkungen auf/Abhängigkeit von Naturkapital und ökologischer Vielfalt
  • Entsorgungsmanagement (z. B. Wiederverwertungsrate)

Beispiele für Umwelt-Leistungsindikatoren nach EMAS und GRI

Eine Übersicht zu möglichen Umweltkennzahlen bietet die nachfolgende Tabelle. Zur besseren Vergleichbarkeit können die Kennzahlen auf Bezugsgrößen umgelegt werden, z. B. Bruttowertschöpfung oder Umsatz, Gesamtausbringungsmenge an Produkten oder die Mitarbeiteranzahl:

Energieeffizienz

EMAS Kernindikatoren und zusätzliche Kennzahlen

GRI-Standard 2016

  • En1: gesamter direkter Energieverbrauch

  • En2: Gesamtverbrauch an erneuerbaren Energien in Prozent

  • En3: Heizenergieeinsatz pro beheizte Fläche

  • En4: Abwärmenutzung

  • En5: Monitoringabdeckung von Energieverbräuchen

  • 302-1 Energieverbrauch innerhalb der Organisation

  • 302-2 Energieverbrauch außerhalb der Organisation

  • 302-3 Energieintensität

  • 302-4 Verringerung des Energieverbrauchs

  • 302-5 Senkung des Energiebedarfs für Produkte und Dienstleistungen

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Materialeffizienz

EMAS Kernindikatoren und zusätzliche Kennzahlen

GRI-Standard 2016

  • M1: Jährlicher Massenstrom der verschiedenen Einsatzmaterialien

  • M2: Produktionsausschuss

  • M3: Menge Überproduktion

  • M4: Anteil Recyclingmaterial

  • 301-1 Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen

  • 301-2 Eingesetzte recycelte Ausgangsstoffe

  • 301-3 Wiederverwertete Produkte und ihre Verpackungsmaterialien

Emissionen

EMAS Kernindikatoren und zusätzliche Kennzahlen

GRI-Standard 2016

  • Em1: Jährliche Gesamtemissionen von THG

  • Em2: Jährliche Gesamtemissionen in die Luft (SO2, NOX, OM, usw.)

  • Em3: CO2-Intensität des Fuhrparks

  • Em4: CO2-Emissionen von Transporten

  • Em5: Anteile der verschiedenen Verkehrsträger an Transporten 

  • Em6: CO2-Emissionen durch Dienstreisen

  • Em7: Anteile der verschiedenen Verkehrsmittel an Dienstreisen

  • Em8: Verkehrsmittel der Mitarbeiter für den Arbeitsweg

  • Em9: Lärmemissionen

  • 305-1 Direkte THG-Emissionen (Scope 1) 7

  • 305-2 Indirekte energiebedingte THG-Emissionen (Scope 2) 9

  • 305-3 Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3) 11

  • 305-4 Intensität der THG-Emissionen 13

  • 305-5 Senkung der THG-Emissionen 14

  • 305-6 Emissionen von Ozon abbauenden Substanzen (ODS) 15

  • 305-7 Stickstoffoxide (NOX), Schwefeloxide (SOX) u.a. signifikante Luftemissionen

ESG Kennzahlen Dussmann Group

Emissionsbericht per Knopfdruck

Um die Emissionsdaten der Dussmann Group zu erheben, tragen 376 Verantwortliche Daten für 77 unterschiedliche Indikatoren zusammen. Unmöglich mit Excel-Tabellen. Darum wird heute wird jeder erforderliche Indikator online eingegeben und in Echtzeit nachverfolgt. Bei Auffälligkeiten wird rechtzeitig noch während der Berichterstattung interveniert. 

Success Story lesen

Biologische Vielfalt

EMAS Kernindikatoren und zusätzliche Kennzahlen

GRI-Standard 2016

  • B1: Flächenverbrauch bebauter Fläche

  • B2: Anteil von naturnahen Flächen an der gesamten Firmenfläche/an den gesamten

  • Firmenliegenschaften 

  • B3: Identifizierung von ein bis zwei Schlüsselarten und deren langfristig angelegtes Monitoring 

  • B4: Freiwillige renaturierte Flächen/Kompensationsflächen im Vergleich zur genutzten Fläche

  • 304-1 Betriebsstandorte in geschützten oder Gebieten mit hohem Biodiversitätswert 

  • 304-2 Erhebliche Auswirkungen von Aktivitäten, Produkten und Dienstleistungen auf die Biodiversität

  • 304-3 Größe und Lage von geschützten oder renaturierten Lebensräumen mit Geschäftstätigkeiten oder aktiver Sanierung

  • 304-4 Anzahl der Arten auf der IUCN-Roten Liste in Gebieten, die von Geschäftstätigkeiten betroffen sind

Wasser und Abwasser

EMAS Kernindikatoren und zusätzliche Kennzahlen

GRI-Standard 2016

  • W1: gesamter jährlicher Wasserverbrauch

  • W2: Abwassermenge

  • W3: Schadstofffrachten im Abwasser

  • W4: Ein- und Ableitung in Gewässer 

  • 303-1 Wasser als gemeinsam genutzte Ressource

  • 303-2 Umgang mit den Auswirkungen der Wasserrückführung

  • 303-3 Wasserentnahme

  • 303-4 Wasserrückführung

  • 303-5 Wasserverbrauch

Abfall

EMAS Kernindikatoren und zusätzliche Kennzahlen

GRI-Standard 2016

  • A1: gesamtes jährliches Abfallaufkommen

  • A2: gesamtes jährliches Aufkommen an gefährlichen Abfällen

  • A3: Abfallzusammensetzung

  • 306‑1 Anfallender Abfall und erhebliche abfallbezogene Auswirkungen 

  • 306‑2 Management erheblicher abfallbezogener Auswirkungen

  • 306‑3 Angefallener Abfall 

  • 306‑4 Abfall zur Rückgewinnung (Aufbereitung zur Wiederverwendung, Upcycling/Downcycling; Recycling und sonstige Verfahren zur Rückgewinnung wie Kompostierung und anaerobe Vergärung)

  • Angabe 306‑5 Abfall zur Entsorgung (Verbrennung mit/ohne Energierückgewinnung, Deponierung)

Klimaleistungsindikatoren

Das Thema der Klimaneutralität nimmt aktuell einen sehr hohen Stellenwert ein, sodass die klimabezogene Berichterstattung künftig besonders relevant werden wird. Unternehmen sind angehalten, klimabezogene Informationen offenzulegen, damit klimabezogene Risiken und Chancen und eine sachkundige Entscheidungsfindung im Unternehmen erfolgen kann. Aus Sicht von Finanzdienstleistern sollen bei Kreditwürdigkeitsbewertungen, Bonitätseinstufungen und bei Investitionsentscheidungen auch die Klimarisiken berücksichtigt werden. Dazu wurden bereits umfassende Anforderungskataloge erarbeitet, die auch in einigen Ländern von bestimmten Unternehmen verpflichtend anzuwenden sind.

Im Sinne der „doppelten Wesentlichkeit“ können Risiken einerseits durch negative Klimaauswirkungen infolge von direkten und indirekten THG-Emissionen auftreten: vor allem durch die Nutzung fossiler Energieträger oder durch Fertigungsemissionen in der Zement- oder Aluminiumherstellung, außerdem im Chemiesektor bzw. durch Landnutzungsänderungen oder Düngemitteleinsatz in der Agrar-, Holzverarbeitungs- und Lebensmittelindustrie. 

Andererseits können sich Risiken auch negativ auf das Unternehmen und die Geschäftsmodelle auswirken. Hierbei wird zwischen physischen Risiken (z. B. durch Extremwetter, Hochwasser, Dürre und langfristige Auswirkungen wie Temperaturveränderungen, Wandel der biologischen Vielfalt und Veränderung der Ertragsfähigkeit von Flächen und Böden) und Risiken unterschieden, die sich auf die Transformation hin zu einer klimaresistenten Wirtschaft beziehen (z. B. Marktrisiken in Form von Nachfrageänderungen hinzu klimaneutralen Lieferanten und Produkten, politische Risiken durch verpflichtende Energieeffizienzvorgaben, CO2-Bepreisungen, Anstieg von Energiekosten oder technologische Risiken wie etwa der Umstieg auf klimafreundlichere Antriebe).

Doppelte Wesentlichkeit

Die doppelte Wesentlichkeit ist ein zentrales Element der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Corporate Sustainability Reporting Directive (EU-CSRD). Erfahren Sie alles über den Outside-In und Inside-Out-Ansatz, machen Sie sich mit praxisnahen Beispielen vertraut und lernen Sie wie eine Wesentlichkeitsmatrix für Ihr ESG-Reporting aussehen könnte.

Mehr erfahren

Im Rahmen der EU-Taxonomy werden die Berichterstattungsanforderungen in gesonderten Rechtstexten ("delegated acts") festgelegt. Bisher liegen diese allgemein für die Offenlegungspflichten und für den Reporting-Bereich Klimawandel vor. Unabhängig von diesen Konkretisierungen, müssen Unternehmen angeben, wie hoch der Anteil an ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten ist. Folgenden KPIs sind hierfür entsprechend §8 der EU-Taxonomie-Verordnung zu betrachten:

Turnover-KPI:

Anteil des Nettoumsatzes, der aus Produkten oder Dienstleistungen stammt, die Taxonomie-konform sind. Diese KPI gibt einen statischen Überblick über den Beitrag des Unternehmens zu den Umweltzielen.

CapEx-KPI:

Anteil heutiger oder zukünftiger Investitionsausgaben (CapEx-Plan) einer Taxonomie-konformen Aktivität des Unternehmens.

OpEx-KPI:

Anteil der Betriebsausgaben, die mit den Taxonomie-konformen Aktivitäten oder dem CapEx-Plan zu tun haben. Die operativen Ausgaben umfassen direkte, nicht aktivierte Kosten für Forschung und
Entwicklung, Renovierungsmaßnahmen, kurzfristige kurzfristiges Leasing, Instandhaltung und andere direkte Ausgaben im Zusammenhang mit der täglichen Instandhaltung von Vermögenswerten der Sachanlagen, die notwendig sind, um die kontinuierliche und effektive Nutzung dieser Vermögenswerte zu gewährleisten.

EU-Taxonomie

Was bedeutet die EU-Taxonomie-Verordnung für Sie und Ihr Unternehmen? In unserem Fachbeitrag erhalten Sie: die wichtigsten Fakten und Hintergründe zur EU-Taxonomie, Anforderungen an Taxonomie-konforme Wirtschaftsaktivitäten und eine Checkliste mit konkreten Schritten auf dem Weg zur Taxonomie-Compliance sowie ein Praxisbeispiel zum besseren Verständnis.

Jetzt lesen

TCFD (Task Force on Climate-related Financial Disclosures)

•    Verpflichtend anzuwenden: Premium-listed commercial companies in UK müssen nach dem TCFD-Standard berichten
•    Viele der DAX30-Konzerne berichten ebenfalls nach TCFD-Standard
 

Zielvorgaben zur Einschätzung des Ambitionsniveaus

Leistungsindikator

Beispiel / Anmerkung

Zielvorgabe für absolute THG-Minderungen [kg CO2-eq. oder % zum Vergleichsjahr]

z. B. Zielvorgaben für 2025, 2030, und ggf. 2050; Nachweis als erreichte Tonnen oder %-Verringerung im Vergleich zum Vergleichsjahr; Bezug zu den Scopes notwendig

Zielvorgabe für Energieeffizienz [%] 

z. B. Verbesserung EE um 6,5 % in Bezug vom Vergleichsjahr 2018

Zielvorgabe für den Verbrauch bzw. die Erzeugung erneuerbarer Energien 

z. B. Anstieg des Verbrauchs an EE um 13 % bis 2025 im Vgl. zu 2018

 

Energie und THG-Emissionen

Leistungsindikator

Beispiel / Anmerkung

Gesamte(r) Energieverbrauch [MWh] bzw. -erzeugung [MWh] aus erneuerbaren und nicht-erneuerbaren Quellen

z. B. Verbrauch von 245.343 MWh aus erneuerbaren Quellen und Verbrauch von 1.450.313 MWh aus nicht erneuerbaren Quellen

Direkte THG [kg CO2-eq.]

Scope 1, Angabe zu 100 % nötig, ggf. Schätzwerte ausweisen, ggf. Aufschlüsselung nach Ländern/Standorten

Indirekte THG aus den Bereichen Strom/Wärme/Kälte/Dampf [kg CO2-eq.]

z. B. 618.240 t CO2-Äq. aus Scope 2, Angabe von Bereichen ohne Emissionsdaten, Aufschlüsselung nach Ländern/ Standorten und Geschäftseinheiten/Tochtergesellschaften

Sonstige Indirekte THG-Emissionen aus upstream/downstream Prozessen

Scope 3, Cut-Off entsprechend der Relevanzkriterien in Anhang H der ISO 14064:2018 (kg CO2-Äq.)

 

Exposition gegenüber physischen Risiken

Leistungsindikator

Beispiel / Anmerkung

Prozentsatz des Buchungswertes gefährdeter Sachwerte

z. B. 25 % des Buchwerts gefährdet durch Betriebseinstellungen oder Einschränkungen der Produktionskapazität; Erwähnung von Anpassungsstrategien empfohlen; Methode zur Ermittlung der phys. Risiken sollte erwähnt werden.

 

Produkte und Dienstleistungen

Leistungsindikator

Beispiel / Anmerkung

Prozentualer Umsatzanteil mit Produkten oder Dienstleistungen, die (erhebliche) Beiträge zum Klimaschutz oder zur Klimaanpassung leisten

z. B. 15 % Umsatzanteil mit klimapositiven Produkten ohne andere Umweltziele negativ zu beeinträchtigen

Prozentualer Anteil der Cap-Ex-Investitionen bzw. OpEx-Ausgaben in Verbindung zum Klimaschutz

5 % CapEx-Investitionen für klimapositive Produkte

2,3 % der Op-Ex-Ausgaben für anlagenbezogene Klimaschutzmaßnahmen

Fazit

Zur Erhebungsmethodik aller genannten Leistungsindikatoren lässt sich sagen, dass im besten Fall viele der Daten bereits aus dem operativen Umwelt- und Energiemanagement vorliegen. Andere Informationen lassen sich aus den gesetzlich geforderten Emissionsberichterstattungen und Erklärungen im Bereich Wasser/Abwasser, Abfälle sowie Immissionsschutz beschaffen. Hier sind geeignete Datenaustauschplattformen und -prozesse notwendig. Mit Ökobilanzen und daraus abgeleiteten Verfahren wie dem Product Environmental Footprint (PEF) und dem Organisation Environmental Footprint (OEF) lassen sich auch umfangreichere Umweltbewertungen anstellen. In der Regel werden Sie beim Tracken Ihrer Kennzahlen schrittweise vorgehen. Das heißt, Sie werden nicht von Anfang an, alle in diesem Beitrag vorgestellten Bereiche und Kennzahlen abdecken können. Stellen Sie daher zunächst eine Wesentlichkeitsanalyse auf und beginnen Sie mit den für Ihr Unternehmen wesentlichen Umweltkennzahlen. Ziel ist es, sowohl Ihre Datenbasis qualitativ und quantitative stetig zu verbessern, als auch die Umweltauswirkungen Ihres Unternehmens zu optimieren. Mit einem guten Set and Umweltkennzahlen sowie professionellem Umweltmanagement sind Sie auf einem guten Weg, sich Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen und Ihre Stakeholderinnen und Stakeholder mit entsprechenden Reports und Zahlen zu überzeugen.

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